This post was originally published on this site
Mit   drei   Autos   und   elf   Spielern   reiste   das   Herren-Team   des   FC   Stern   München   zum  Auswärtsspiel nach Mittelsachsen, genauer gesagt zum UHC Döbeln 06. Im Konvoi ging es über Autobahn und Landstraße und, um mit diesem Rumpfkader ja auch was Zählbares mitzunehmen, rasselten die Münchner (offensichtlich) kurz vorm Ziel in eine neu aufgestellte Radarkontrolle. Einmal lächeln bitte!
Tatsächlich wäre dies aber nicht nötig gewesen, denn nach 60 Minuten durften die Stern-Herren um Kapitän Christian Graus die Arme in die Höhe reißen und jubeln und lächeln: Sie gewannen mit 7:4 (2:2/2:1/3:1) und fuhren nach dem Rückschlag gegen Berlin wichtige drei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt ein.
In   einer   stets   ausgeglichenen   Partie   war   diesmal,   im   Gegensatz   zur   Partie   gegen   Berlin,   das Abschlussglück auf Münchner Seite: Neben den Treffern von Christian Lindquist und Johannes Grimm (jeweils 2) und Christian Graus standen auch zwei Eigentore zugunsten des Aufsteigers zu Buche. Auf
der anderen Feldseite, im Münchner Tor, ließ Goalie Simon Iser die Döbelner Stürmer mit einigen starken Saves verzweifeln und war somit Garant für den Auswärtserfolg. „Es war über weite Teile ein enges, hartes, aber fair umkämpftes Spiel, das wir dank einiger Glanzleistungen unseres Torhüters für uns   entscheiden   konnten.“,   resümierte   Stürmer   Kevin   Pluch,   der   nach   einer   Verletzungspause erstmals wieder mitspielen konnte, und fügte an: „Ich bin stolz, dass wir bis zum Schluss unser Ding durchgezogen, smartes Floorball gespielt und somit die drei wichtigen Punkte nach München geholt haben!“
Trafen die Stern-Herren – mit Ausnahme von Schriesheim – bisher eher auf Gegner aus der unteren Tabellenhälfte,   so   sind   die   nächsten   drei   Gegner   eher   in   den   oberen   Gefilden   der   Bundesliga angesiedelt:   Mit   Leipzig,   Rennsteig   und   Halle   warten   drei   richtig   schwere   Aufgaben   auf   den
Aufsteiger. Nichtsdestotrotz gefallen sich die Münchner in der Rolle des Underdogs und werden in den kommenden Trainings darauf hinarbeiten, dem SC DHfK Leipzig im Heimspiel (Astrid-Lindgren-Straße 3, 28. Oktober 2018, 15:30 Uhr) Paroli zu bieten und Zählbares in München zu behalten.
Text: Christian Graus
Bilder: Copyright by UHC Döbeln 06